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Die Entstehung einer Havanna
 

Der Tabak    

Die Tabakpflanze, Rohstoff für alle Havannas, wird in Kuba während der Wintermonate angebaut. Bis die Blätter gross genug zur Weiterverarbeitung sind vergehen etwa drei Monate, in welchen die Pflanzen eine Höhe von 1,70 bis 1,80 m erreichen. Dabei unterscheidet man zwischen tabaco del sol und tabaco tapado: tabaco del sol wächst unter dem freien

Himmel, während tabaco tapado, geschützt vor Witterungseinflüssen und direkter Sonneneinstrahlung, unter feinen weissen Tüchern aufgezogen wird. Später werden die makellosen Blättern des tabaco tapado zu Deckblättern, der aromatischere tabaco del sol wird zum Umblatt und zur Einlage weiterverarbeitet.

 
Die Kultivierung    

Die Setzlinge werden seit Jahrzehnten unter wissenschaftlicher Betreuung in Pflanzenschulen aufgezogen, die staatlich kontrolliert werden. Die jungen Pflanzen werden kostenlos an die Plantagen, die vegas verteilt. Die Tabakbauern organisieren die Arbeitsabläufe so, dass das Personal nicht überall gleichzeitig eingesetzt werden muss. Haben die Pflanzen nach drei Monaten ihre volle Grösse erreicht, beginnt die Ernte. Die Tabakblätter werden dabei Etagenweise gepflückt. Die obersten Blätter, welche der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, sind zugleich die schärfsten und aromatischsten. Je weniger Licht im Laufe der Zeit auf die Blätter gefallen ist, desto milder und fader werden diese. Durch die richtige Mischung verschiedener Etagen entsteht später die perfekte Havanna.

Tabakveredelung    
 
Mit der Ernte ist ein erster Arbeitszyklus abgeschlossen. Noch sind die Tabakblätter grün und entbehren der Eigenschaften, für welche sie der Zigarren-Liebhaber so schätzt. Zuerst müssen die Blätter in Tabakhäusern an Feuchtigkeit verlieren, dürfen gleichzeitig aber nicht austrocknen. Je nach Wetter wird die Temperatur durch Feuer hochgehalten oder durch das Öffnen der Türen abgekühlt. Die Tabakblätter wechseln allmählich ihre Farbe, von Grün über Gelb bis zu Hellbraun, und sind nach vierzig Tagen bereit für den nächsten entscheidenden Prozess, die Fermentation.

Der Tabak für die Umblätter und die Einlangen werden in Holzfässern gelagert. Sehr schnell beginnt die Temperatur der Blätter zu steigen, ein Zeichen dafür,

  dass die Fermentation begonnen hat. Zu Garben zusammengebundene Blätter des tabaco tapado werden während in einem spärlich beleuchteten Raum gelagert, wo der Fermentations-Prozess auf eine schonungsvolle Art und Weise stattfinden kann. Die Farbe der Blätter verändert sich weiter, die typischen Aromen der kubanischen Zigarre bilden sich aus und werden immer intensiver. Nach der Sortierung der Blätter nach Qualität und Farbe durchläuft der Tabak einen zweiten, längeren Fermentations-Prozess, welcher den Blättern den endgültigen Charakter gibt.
 
Die Zigarren-Herstellung    
 
Die torcedores, die Tabakroller, vollenden schliesslich, was mit der Aussaat der Tabakpflanze begonnen hat. Nachdem die Blätter entrippt worden sind, werden verschiedene Blätter, je nach Stärke, Aroma, Brenneigenschaften und Farbe zu einer Havanna gerollt. Die Blätter der Einlage werden in ein Umblatt gerollt, welches wiederum in das Deckblatt gerollt wird. Anschliessend formt der torcedore den abgerundeten Zigarrenkopf aus einem Stückchen Deckblatt und   schneidet die Havanna am Brandende auf die richtige Länge zu. Jeder Tabakroller stellt ausschliesslich eine Kategorie Zigarren her. Alle Arbeitsschritte werden mit grösster Präzision erledigt. Diese Präzision und Professionalität, die sich im gesamten Herstellungsprozess der Zigarren Kubas wiederfinden lässt, garantiert schliesslich auch für die herausragende Qualität der Havanna.